Anny-Schlemm-Preis

Erstmals verliehen: 2011

Dotierung: 

6.000,- €

Verbunden mit dem Preis ist ein Engagement an der Oper Frankfurt.


Ziel:

Zu Ehren der Kammersängerin Anny Schlemm stiftet die Stadt Neu-Isenburg den Anny-Schlemm-Preis. Dieser Preis wird an eine junge Sopranistin vergeben.


Vergabepraxis:

Der Anny-Schlemm-Preis wird in Zusammenarbeit mit der Oper Frankfurt vergeben. Eine Jury wählt aus den Sopranen des Opernstudios eine Preisträgerin aus. Die Jury ist nicht verpflichtet, den Preis an eine aktuelle Teilnehmerin des Opernstudios zu vergeben. Der Kandidatinnenkreis kann auch auf frühere Teilnehmerinnen ausgeweitet werden. Die Vergabe des Preises erfolgt nach einem abschließenden Konzert der möglichen Preisträgerinnen.

Vergaberhythmus: alle fünf Jahre


Jury:

1. Intendant, Intendatin der Oper Frankfurt, Bernd Loebe
2. Zwei weitere vom Intendanz der Oper Frankfurt zu benennenden Personen
    (darunter wenn möglich Chefdirigentin oder Chefdirigent)
3. Bürgermeister, Bürgermeisterin der Stadt Neu-Isenburg oder eine von ihr, ihm zu benennenden Person
4. Eine von der Anny Schlemm-Franz Völker Gesellschaft e. V. bzw. deren Nachfolgeorganisation zu benennenden Person
5. Karl-Werner Joerg, Kulturmanager 
 
Besonderheit:
Die Auswahl der Sängerinnen und Sänger, die im Opernstudio der Frankfurter Oper aufgenommen werden, erfolgt nach sehr strengen Kriterien. In der Folgezeit (zwischen ein und zwei Jahren) werden die Teilnehmer intensiv betreut. Die Vergabe des Anny-Schlemm-Preises erfolgt also nicht wie bei üblichen Wettbewerben nach einem kurzen Moment der Präsentation, sondern nach umfassender Einschätzung der Leistung.

Preisträger:

erste Preisträgerin 2011 Paula Murrihy, Mezzosopran

zweite Preisträgerin 2016 Julia Dawson, Mezzosopran

Die Übergabe des Preises erfolgt in einem öffentlichen Konzert und einer Feier durch den Magistrat.