Leider musste aus persönlichen Gründen das eigentlich geplante Monet-Quintett das Konzert absagen. Das Trio Magos, spanisch für Zauberer, hat kurzfristig zugesagt, das Konzert zu übernehmen. Der Ensemblename hat aber auch eine naheliegende Bedeutung. Die Anfangsbuchstaben der Vornamen der Klarinettistin Maxi Kaun, der Pianistin Goun Kim und des Cellisten Sebastian Hennemann ergeben den Ensemblenamen.

Wenn am Sonntag, 26. Januar 2020, 17 Uhr im Saal des Stadtmuseums Haus zum Löwen in Neu-Isenburg, die Musik erklingt, wird also nicht gezaubert, aber die Magie, die verströmt wird, wenn ein optimal aufeinander abgestimmtes Ensemble musiziert, wird sicher die Zuhörer in ihren Bann ziehen. Die feste Besetzung Klarinette, Cello und Klavier ist selten. Schon deshalb wird das Konzert in dem Beethovens bekanntes „Gassenhauer-Trio“, hier der Bezug zum Motto des Abends, und die Acht Stücke von Max Bruch in der Originalversion gespielt werden, zum Erlebnis. Komplettiert wird das Programm an diesem Nachmittag durch das Trio für Klarinette, Cello und Klavier von Nino Rota, der besonders durch seine Filmmusiken, wie u. a. zu „Der Pate“ oder „Der Graf von Montechristo“, berühmt wurde.

Das Trio Magos besteht seit 2016 und ist das erste Kammermusikensemble, das an der Musikhochschule Freiburg für den Studiengang Konzertexamen (Klasse Prof. Roglit Ishay) zugelassen wurde. 2018 gehörten Kaun, Hennmann und Kim zu den Semifinalisten des internationalen Salieri-Zinetti-Wettbewerbs in Verona und Mantua. Im gleichen Jahr wurde das Ensemble Preisträger des 26. Bad Homburger Förderpreises für Kammermusik. Aus den Fördermitteln dieses Preises ist die erste CD des Ensembles entstanden, deren Titel bei diesem Konzert zu hören sind. Für das Publikum wird es sicher ein „zauberhafter“ Nachmittag.

Foto: © Andreas Malkmus

 

 

Eintritt: 12,- €