Chöre – eine untergehende Erscheinung? Mitnichten! Mit neuen Profilen, interessanten Projekten und musikalischen Herausforderungen tritt die neue Generation der Chöre an. Ein Blick über den Tellerrand empfiehlt sich:  Ein ungeheures Potential ist im Kreis Offenbach vertreten, so dass es nahelag, dass sich Neu-Isenburger Chöre mit Chören des Kreises zusammentun, um gemeinsam ein Fest der Chöre zu feiern. „S!ng“ lautet der proklamatische Aufruf, mit dem Stadt und Kreis für den Chorgesang werben wollen.

Vier Chöre präsentieren sich beim Fest der Chöre:
Der Jugendchor 2000 aus Obertshausen gehört zu den besten Jugendchören in Hessen. Die Sängerinnen und Sänger sind zwischen 16 und 30 Jahren und begeistern hoffentlich noch mehr jüngere Menschen.
Die Melodia Boys & Girls aus Neu-Isenburg zeichnet sich durch ihre Vielschichtigkeit aus. Das Alterspektrum reicht von 16 bis 70 Jahre, das Repertoire umfasst von Pop bis Schlager alles, was animiert und Spaß macht.
Soundsation aus Neu-Isenburg dürfte allgemein bekannt sein: Von Vocal Jazz über Pop und Crossover bis in den Ethno-Bereich reicht das Repertoire des überregional bekannten Jazzchores. Der Chor wurde 1996 mit dem Kulturpreis der Stadt NI ausgezeichnet, 2016 mit dem Kulturpreis des Kreises Offenbach.
Reine Männersache aus Zellhausen ist ein Männerchor, der sich durch seine hohe stimmliche Qualität auszeichnet und beste Unterhaltung bietet.

Neu-Isenburg, einstmals als „Stadt der 1.000 Sänger“ bekannt, will seinem Ruf wieder gerecht werden. Dass Tradition aufrechterhalten und Werte erkannt sind, zeigt sich an den hochrangigen Sängerpreisen, dem Franz-Völker-Preis und dem Anny Schlemm-Preis. Hier wird nicht nur reminisziert sondern vor allem Nachwuchsförderung betrieben. Daniel Jenz, Franz Völker-Preisträger 2009, tritt als Gastsänger auf und zeigt, wohin das mit dem Singen so führen kann…

Bevor es mit dem Konzert der Chöre im Saal der Hugenottenhalle losgeht, gibt es ein „S!ng together“ im Foyer. Wer mag singt mit, wenn Gabriele Urbanski Lieder für Alle am Klavier anstimmt und anleitet. Kinder und Jugendliche sind ebenso eingeladen, wie Chorsänger, Kirchengruppen und begeisterte Einzelsänger*innen. Dabei steht der Spaß im Vordergrund, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Im Anschluss an das Chorfest „S!ng“ besteht dann noch die Möglichkeit, sich bei einem Getränk auszutauschen und vielleicht erste Kontakte für ein Mitwirken bei einem der  Chöre zu knüpfen.

Das Fest der Chöre soll künftig alle zwei Jahre mit wechselnden Chören stattfinden. Erstmals nun also am 6.9.2019.


Programm S!NG- Fest der Chöre

18.00 Uhr Sing together im Foyer der Hugenottenhalle. Es moderiert Gabriele Urbanski
18.30 Uhr Chorkonzert im Saal der Hugenottenhalle. Es moderiert Stefan Weilmünster

Jugendchor 2000 19.00 Uhr
The show must go on Queen
She's always a woman  Billy Joel
Uptown Funk     Mark Ronson (feat. Bruno Mars)
Take on me     A-ha

Melodia Boys and Girls 19.20 Uhr
Don`t stop believing    Journey
Grease Medley   Musical Grease (Arr.: Christoph Klüh)
Africa     Toto
Can´t take my eyes off of you Frankie Valli

Soundsation 19.40 Uhr
In my Life Lennon/Cartney (Arr.: Darmon Meader)
Nouse lauluni   Traditional  (Arr.: Siola Sariola)
Wolf and I Beverly / Fabricius (Arr.: Vang-Pederson / Brodersen)
I don’t want to miss a thing Diane Warren (Arr.: Matthias E. Becker)
Dobbin’s flowery Vale Traditional (Arr.: Matthias E. Becker)

Reine Männersache 20 Uhr
Männer mag man eben  Hans Unterweger
The Lady is a Tramp   Richard Rodgers (Arr. Matthias Becker)
New York, New York   John Kander (Arr. Matthias Becker)
Das „Rendezvous" Oliver Gies
Bohemian Rhapsody Freddie Mercury (Arr. Mark Brymer)

Tenor Daniel Jenz 20.20 Uhr
Gern hab ich die Frau’n geküsst  Paganini - Lehár
Something’s coming    West Side Story - Bernstein
Maria West Side Story - Bernstein
Du bist mein Traum Das Lied der Liebe - Korngold
‘O sole mio Eduardo Di Capua

Im Anschluss Get together mit Umtrunk und Gelegenheit zum Austausch.  

Mit freundlicher Unterstützung: Kreis Offenbach, Kultur Sommer Südhessen und dem Sängerkreis Offenbach

Foto: ©Gerd Zander

Eintritt: Zahle was Du willst.